๐๐ฎ๐ฏ๐ฒ๐ป ๐๐ถ๐ฟ ๐๐ฒ๐ฟ๐น๐ฒ๐ฟ๐ป๐, ๐ป๐ฎ๐ฐ๐ต ๐๐ผ๐ฟ๐ป๐ฒ ๐๐ ๐๐ฐ๐ต๐ฎ๐๐ฒ๐ป?
Mein Fahrrad ist gerade in Reparatur.
Deshalb fahre ich im Moment wieder hรคufiger mit den รffis.
Eine Beobachtung macht mich gerade wirklich ๐ป๐ฎ๐ฐ๐ต๐ฑ๐ฒ๐ป๐ธ๐น๐ถ๐ฐ๐ต.
Fast alle Menschen um mich herum schauen auf ihr Smartphone.
Nicht nur in der Bahn.
Sondern auch beim Aussteigen.
Auf der Treppe.
Auf dem Gehweg.
TikTok.
Candy Crush.
Vertieft in niemals endende Feeds.
Manchmal sieht das fast aus wie ๐ฆ๐บ๐ฎ๐ฟ๐๐ฝ๐ต๐ผ๐ป๐ฒ-๐ญ๐ผ๐บ๐ฏ๐ถ๐ฒ๐.
Neulich habe ich laut gerufen:
โBitte nach vorne schauen!โ
… weil jemand vor unserem Office vรถllig in Gedanken versunken auf den Fahrradweg abgedriftet ist und fast einen Unfall verursacht hรคtte.
Ich liebe Technologie. ๐๐ผ๐ป๐๐ฒ๐ป๐ถ๐ฒ๐ป๐ฐ๐ฒ, Akzeptanz und Aufmerksamkeit sind ja quasi mein Game.
๐ ๐ ๐ ๐ฅ โฆ
gleichzeitig macht mich diese Form permanenter Ablenkung traurig.
Neulich habe ich einen Satz gehรถrt, der mich nicht mehr loslรคsst:
โTikTok ist das grรถรte Sozialexperiment der Menschheitsgeschichte.โ
Und vielleicht haben wir unterschรคtzt,
was permanente Reize mit unserer ๐๐๐ณ๐บ๐ฒ๐ฟ๐ธ๐๐ฎ๐บ๐ธ๐ฒ๐ถ๐,
unserer ๐ฃ๐ฟรค๐๐ฒ๐ป๐
und unserem ๐ ๐ถ๐๐ฒ๐ถ๐ป๐ฎ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ machen.
Ich merke jedenfalls, dass ich mein Handy immer hรคufiger bewusst weglege.
In Meetings auf Flugmodus schalte.
Oder manchmal sogar ganz zu Hause lasse.
OK, OK, das schaffe ich aktuell nur, wenn wenigstens die Smartwatch am Arm bleibt ๐
Fรผr mich beginnt Fortschritt damit selber wieder รถfter mal bewusst nach vorne zu schauen. Selbsttest: Es im Restaurant aushalten nicht das Handy raus zu ziehen, wenn die Verabredung mal kurz auf Toilette ist.
Und mal die volle Dosis ๐ฅ๐ฒ๐ฎ๐น ๐๐ถ๐ณ๐ฒ mitzunehmen ๐

