Immer wieder höre ich dieses Wort: „High-Performer“. Aus irgendeinem Grund nervt mich das.
Und das, obwohl ich das Wort oft selbst verwende. Ich finde, dass das Wort „High“ impliziert, dass hier besonders viel passiert.
Und eben das glaube ich nicht. Ich denke, dass es an vielen Stellen eher um Fokus geht – darum Dinge zu hinterfragen und gerade bei komplexen Themen, den Dingen Raum zu geben, zu hinterfragen. Gute Entscheidungen brauchen manchmal Zeit zum Reifen. Und ich frage mich, ob es machmal nicht besser wäre das Spiel mal umzudrehen und über das „Low“ nachzudenken.
Im Firmenkontext sähe das dann so aus:
Mein Team und ich sind echte Low Performer.
Denn weniger ist manchmal mehr.
Weniger Zeit bis zur Umsetzung.
Weniger Kosten bis zum Ergebnis.
Weniger Ärger auf dem Weg.
Wenn mich jemand fragt, was wir leisten, sage ich:
Wir setzen digitale Services und Produkte im Corporate-Umfeld um.
Und wir übernehmen Verantwortung. Auch wenn es komplex wird.
Warum unsere Kunden zu uns kommen und bleiben?
Weil sie sich mit uns weniger Sorgen machen müssen.
Klingt wie ein Werbespruch?
Ist ein Werbespruch.
Ist aber wahr.
Keine Pointe.
PS: Das Bild wurde auf einem Team-Event aufgenommen. Die Aufgabe war möglichst langsam Fahrrad zu fahren.