Wie ich im Eiswasser zu „𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹-𝗝𝗲𝗻𝘀“ wurde.
Und warum ich glaube, dass 𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 manchmal die falsche Antwort ist.

Für alle, die es nicht wissen:

„Eigentlich bin ich ja Musiker.“ 😂
𝗜𝗰𝗵 𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲 𝗲𝘀, 𝗚𝗲𝗱𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗦𝗼𝗻𝗴𝘀 𝘇𝘂 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝗲𝗻.
Deshalb bin ich Hobby-Singer-Songwriter.

Die Idee zu einem Song über Resilienz kam mir nach dem Eisbaden.
Es war Breathwork-Training nach der Wim-Hof-Methode.
Ein Aspekt dabei:
Stress über die Atmung beeinflussen.

Erst lernst Du, wie das geht.
Das fand ich total faszinierend.
𝗗𝗮𝗻𝗻 𝘀𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗗𝘂 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗼̈𝗿𝗽𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗲𝘀𝘀.
Mit kaltem Wasser funktioniert das zuverlässig. 😄

Ich konnte meinen Puls über die Atmung beruhigen und herunterfahren.
Das war eine ziemlich coole Erfahrung.
Aber sie hat mich zum Nachdenken gebracht.

Wir leben in einer Welt, in der ziemlich oft von Resilienz gesprochen wird.

Stress aushalten.
Mit Druck umgehen.
Sich schneller erholen.

Klingt ja sinnvoll, oder?

Und dann kam mir irgendwann ein völlig anderer Gedanke:
𝗪𝗮𝘀 𝘄𝗮̈𝗿𝗲, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗺𝗶𝘁 „𝗦𝘁𝗿𝗲𝘀𝘀 𝗮𝘂𝘀𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻“ 𝗺𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗛𝗼𝗹𝘇𝘄𝗲𝗴 𝘀𝗶𝗻𝗱?
Anstatt immer besser darin zu werden, Stress auszuhalten, könnten wir auch öfter an der Ursache arbeiten.

Nicht jeder Stress lässt sich vermeiden.
Aber manches sollten wir vielleicht verändern, bevor wir uns daran gewöhnen.

Resilienz ist wichtig.

Ich will nur nicht, dass sie zur dauerhaften Ausrede wird.
𝗕𝗲𝘃𝗼𝗿 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻 𝘀𝘁𝗿𝗲𝘀𝘀𝗶𝗴𝗲 𝗦𝗶𝘁𝘂𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗴𝗲𝘄𝗼̈𝗵𝗻𝗲, 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻, 𝗼𝗯 𝗶𝗰𝗵 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 𝘃𝗲𝗿𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻.
Jaja, ich weiß …
Das ist viel leichter gesagt als getan.

So entstand der Song „ResilJens“.

🎶
Ich bin der Jens,
ich schaff’ das schon.
Bin die Resilienz in Person.
🎶

 

Achja: ResilJens und die Songs der Wehrmann Brothers gibt’s überall, wo’s Musik gibt. z.B. bei Spotify.