Jobwahl für GenZ

In Uncategorized by JCarr

„Papa…welchen Job soll ich später eigentlich mal machen?“
„Welche Berufe gibt es in ein paar Jahren überhaupt noch?“
„Soll ich die Schule überhaupt noch fertig machen?“
„Macht KI nicht sowieso alles?“

Und ehrlich gesagt:
Ich tue mir schwer mit einfachen Antworten.
Vielleicht müssen wir die Frage anders stellen.

Nicht:
Welche Jobs wird es geben?
Sondern:
Welche Fähigkeiten werden Menschen brauchen?

Wenn ich auf die nächsten Jahre schaue, denke ich immer weniger zuerst an Fachwissen, sondern immer mehr an Dinge wie:
Fähigkeit zur Reflektion.
Lust an Kreativität.
Empathie.
Mut.
Fokus.
Resilienz.
Durchhaltevermögen.
Mit Menschen umgehen können.

Klar, Technologie wird immer mächtiger. Und ich verstehe, dass uns das Angst machen kann.
Und gerade deswegen wird für mich der menschliche Faktor immer wertvoller.
Vielleicht liebe ich Unternehmertum genau deshalb so sehr.

Als Unternehmer darf ich gestalten.
Ich darf Verantwortung übernehmen.
Und ich darf gemeinsam mit anderen Menschen Dinge aufbauen, die im besten Fall echten Nutzen stiften.

Mein ältester Sohn und meine Firma werden dieses Jahr beide 17.
Und je älter beide werden, desto mehr merke ich:
Vatersein und Unternehmertum haben erstaunlich viele Gemeinsamkeiten.

Du gibst nicht die Richtung für jeden Meter vor.
Du versuchst Orientierung zu geben.
Vertrauen.
Sicherheit.
Und manchmal den Mut, gemeinsam Vollgas zu geben.

Natürlich gehören auch Krisen, Zweifel und Rückschläge dazu.
Aber am Ende bleiben meistens die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung.

Und deshalb würde ich meinen Kindern niemals sagen:
„Werdet Unternehmer.“

Aber ich hoffe, dass sie etwas finden, das sie zum Strahlen bringt und sie begeistert.
Und ich wünsche ihnen das große Glück, dass ich schon so oft haben durfte.
Die richtigen Menschen auf ihrer gemeinsamen Reise.

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